25. Februar 2016

Beitrag der Interreg Botschafterin Anke Spoorendonk

„Das Jahr 2015 war ein spannendes Jahr: Nach der Genehmigung des Interreg B Nordseeprogramms durch die EU-Kommission haben wir die ersten Anträge auf Projektförderung gesehen, und wir konnten im November 2015 auch die ersten Projekte genehmigen. Von den für die gesamte Förderperiode 2014-2020 zur Verfügung stehenden 167 Mio. Euro wurden damit 27 Mio. Euro bewilligt.
Das zeigt, dass das neue Nordseeprogramm gut angenommen wurde und die vier ausgewählten Förderschwerpunkte

  • Wirtschaftswachstum im Nordseeraum fördern
  • Förderung umweltverträglicher Wirtschaft
  • Schutz vor dem Klimawandel, Erhaltung der Umwelt
  • Förderung der Umweltverträglichkeit von Verkehr und Mobilität

die Probleme und die Bedürfnisse in den Regionen im Nordseeraum richtig getroffen und berücksichtigt haben. Und es zeigt auch, dass die an den Projekten beteiligten Partner in der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg einen Mehrwert sehen, den sie allein nicht hätten erzielen können. Damit erweisen sie zugleich dem Nordseeraum insgesamt einen großen Dienst; denn wir erwarten von allen geförderten Projekten, dass sie nicht nur regional orientiert sind, sondern Ergebnisse bringen, die für den gesamten Nordseeraum von Nutzen sind.
Europa braucht diese Zusammenarbeit mehr denn je. Im Nordseeraum hat sich diese seit langem bewährt. Aber ich möchte Sie ermuntern, sich immer wieder aufs Neue daran zu beteiligen und die Möglichkeiten zu nutzen, die Ihnen das Interreg B Nordseeprogramm bietet.“

Anke Spoorendonk ist Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein und Interreg Botschafterin

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