10. Juli 2019

Höhepunkte der Konferenz des Interreg Nordseeprogramms

J. Marijs/shutterstock.com

Mehr als 230 Teilnehmer sind am 25./26. Juni in Marstrand (Schweden) zusammen gekommen, um darüber zu diskutieren, wie die Nordseeregion bei der Bekämpfung des Klimawandels eine Führungsrolle übernehmen kann. Die Konferenz wurde von der Nordseekommission und der Region Västra Götaland mit Unterstützung des Interreg Nordseeprogramms ausgerichtet.

Als stark industrialisierte und dicht besiedelte Region hat die Nordseeregion einen vergleichsweise großen CO2-Fußabdruck. Die Region verfügt jedoch auch über eine blühende Innovationsgemeinschaft, die einen Fokus darauf legt, die Situation zu verbessern und die Emissionen zu senken. Andere Akteure arbeiten mit Hochgeschwindigkeit daran  Risiken wie Überschwemmungen und Dürren anzugehen. Die Referenten und Workshops deckten ein breites Spektrum an Initiativen und Themen ab, von ungenutzten Möglichkeiten der Offshore-Energieerzeugung in der Nordsee bis hin zu Instrumenten der öffentlichen Governance sowie Möglichkeiten zur Verringerung der Emissionen aus Verkehr, Landwirtschaft und Fertigung von Produkten.

Während der gesamten Konferenz lag der Schwerpunkt auf der Beschleunigung und Ausweitung wirksamer Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels sowie auf der Vorbereitung auf die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels. Es enstand während der Konferenz das starke Gefühl, dass wir alle vor einer gewaltigen Aufgabe stehen, welche nur durch Zusammenarbeit über Sektoren, Grenzen und Altersunterschiede hinweg richtig angegangen werden kann. Die Konferenz präsentierte zahlreiche Aktionen und Initiativen, die vom privaten und öffentlichen Sektor der Region bereits unternommen werden und erörterte darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten wie man diese weiter verfolgen und ausbauen kann.

 

Zum ersten Mal stand die Jugend auf einer Nordseekonferenz im Mittelpunkt. In Anerkennung der Rolle der Jugend beim Klimaschutz hatten die Organisatoren Vertreter von Jugendräten aus der Nordsee sowie einen Sprecher der Scottish Climate 2050-Gruppe eingeladen. Die Beteiligung junger Menschen wurde an beiden Enden des Altersspektrums als sehr positiv angesehen.

Die Konferenz ist vorbei, aber die regionale Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels läuft weiter auf Hochtouren. Herzlichen Dank an alle super-engagierten Teilnehmer für Ihre Beiträge und bis zum nächsten Mal!