Thomas Hellmann Fotografie, Bremen


12. November 2019 

Norddeutsche Jahresveranstaltung in Bremen


Die diesjährige Norddeutsche Jahreskonferenz stand unter dem Motto „Nachhaltige Nordsee und Küste – Nachhaltige Städte und Regionen“ und untersucht, wie die Nordseeregion mit ihren Menschen, Organisationen und Regionen besser für ein nachhaltiges Wachstum verbunden und gefördert werden kann.

Programm:

  • Begrüßung und Eröffnung
  • Zwischenbilanz aus Sicht des Programms
  • Einführung in die Fachforen und den Marktplatz der Projekte
  • 1. Podiums-Session „Nachhaltige Nordsee und Küste“
  • Marktplatz der Projekte und Mittagsimbiss
  • 2. Podiums-Session „Nachhaltige Städte und Regionen“
  • Politische Runde: Mehrwert sowie Ausblick zur Zukunft des Interreg-Nordseeprogramms
  • Zusammenfassung des Tages

Das finale Programm können sie hier einsehen.

Bremens Senatorin Dr. Maike Schaefer begrüßte am 12. November 2019 rund 150 Projektakteur*innen und Interessent*innen aus Verwaltung, Bildung, Forschung und Wirtschaft der vier Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf der Norddeutschen Jahreskonferenz in Bremen. In ihrer Begrüßungsrede zog Senatorin Schaefer den historischen Vergleich zwischen der Kooperation im Nordseeprogramm und der Hanse. Damals wie heute sei die Kooperation im Nordseeraum ein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg Bremens.
Mit Mitteln aus dem europäischen Förderprogramm Interreg Nordseeregion entwickeln Akteure aus allen Ländern rund um die Nordsee in grenzübergreifenden Projekten gemeinsam innovative Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Nordseeregion.
Unter dem Motto „Bühne frei für die Projekte“ haben sich über 20 Projekte mit ihren Themen und Ergebnissen präsentiert. Auf dem Tagungsmarktplatz als zentraler Ort für Austausch und Information konnten greifbare Exponate angefasst werden, u. a. salztolerante Pflanzen, die aktuell erforscht werden, um künftig der Nahrungserzeugung zu dienen. Das Themenspektrum der Projekte umfasst nachhaltige Mobilität, klimafreundliche Häfen, innovative Start-up-Förderung, Offshore-Windenergie, Meeresumweltschutz, Bewältigung der Folgen des Klimawandels und nachhaltige Landwirtschaft.
Mehrere themenbezogene Diskussionsrunden sind einhellig zum Ergebnis gekommen, dass die Interreg-Projekte einen greifbaren Mehrwert für die Städte und Regionen des Nordseeraums erzeugen. In den Themenbereichen Klimawandel, umweltverträgliche Wirtschaft und Innovation sowie nachhaltiger Verkehr sind viele sichtbare Lösungen vor Ort entstanden. Gleichzeitig tragen die Projekte dazu bei, dass die Nordseeregion als Ganzes international wettbewerbsfähig bleibt.
Den Schlusspunkt der Konferenz hat die Europastrategische Runde mit Teilnehmer*innen aus allen Bundesländern gesetzt, darunter aus Bremen die Bürgerschaftsabgeordnete Antje Grotheer, Umweltstaatsrat Ronny Meyer, aus Hamburg der stellvertretende Referatsleiter des Europareferats der Senatskanzlei Henrik Lesaar sowie Frederike Oberheim als Sprecherin von Fridays for Future. „Mit dem Interreg-Programm kann europäischer Zusammenhalt gelebt und vor Ort sichtbar gemacht werden,“ sagte Umweltstaatsrat Meyer.

Lesen Sie hier das Grußwort des Senatorin, die Keynote von Frau Moosmayer (BMI)die Handouts der vier Fachforen,  sowie die Präsentation von Carsten Westerholt, dem stellvertretenden Leiter des Joint Secretariats Interreg North Sea Region: What did we achieve?

Eine Auswahl von Fotos der Konferenz mit Teilnehmern und Wunschkarten finden Sie hier.